Warum solltet ihr dieses Sommersemester an den Uniwahlen teilnehmen?
Ganz wichtig ist vor allem, dass wir Studentinnen und Studenten im so genannten Augsburger Modell an überdurchschnittlich vielen Entscheidungen beteiligt sind. Das geht sogar so weit, dass ohne unsere Zustimmung weder die Unileitung noch einzelne Fakultäten Studienbeiträge verwenden und verteilen können.
Deswegen ist es wichtig, dass möglichst viele von uns wählen gehen — wen ist erstmal egal. Denn nur wenn unsere Vertreter den notwendigen Rückhalt haben, können sie souverän und nach unserem Willen handeln.
Je mehr von uns wählen gehen, desto klarer wird auch unsere Botschaft: Durch die Entscheidung, welche Studierende wir als unsere Vertreter wählen, bestimmen wir die Richtung, in die die zukünftige Uni-Politik geht. Und dadurch, dass wir überhaupt wählen gehen, drücken wir aus: Es ist auch unsere Uni. Und wir möchten sie mitgestalten.
Und was können wir überhaupt wählen?
fig. 1: Das politische System der Studierenden der Uni Augsburg
Ihr wählt den Studenten in die Erweiterte Unileitung, den Fakultätsrat und den Konvent. Außerdem habt ihr indirekt Einfluss auf den AStA und den Sprecherrat, die aus dem studentischen Vertreter in der Erweiterten Unileitung und weiteren vom Konvent gewählten Mitgliedern bestehen. Auch die Zusammensetzung Studierendenräte bestimmt ihr mittelbar über die Wahl der studentischen Vertreter in den Fakultätsräten.
* der Aufsichtsrat der Universität
** Der Begriff "Studierendenrat" kommt im bayerischen Hochschulgesetz eigentlich nicht vor, aber der Begriff hat sich an der Uni Augsburg so eingebürgert. Die korrekte Bezeichnung wäre "Fachschaftsvertretung", wird aber wegen der Verwechslungsgefahr zu den "Fachschaften" (die eigentlich nur normale Hochschulgruppen sind) nicht mehr verwendet.
Die Reihenfolge der Nennung bestimmt sich nach der Nummer des Wahlvorschlags zur Konvents-, danach EULe- und letztlich Fakultätsratswahl.
Es gibt drei Wahlzettel, und du hast pro Wahlzettel eigentlich nur eine Stimme: Du musst dich jeweils für einen Wahlvorschlag entscheiden. Innerhalb des jeweiligen Wahlvorschlags kannst du danach die Reihung der einzelnen Personen beeinflussen, indem du ihnen Stimmen gibst.
Über die Sitzverteilung in den Gremien entscheidet einzig und alleine die Anzahl der für einen Wahlvorschlag abgegebenen Stimmzettel.
Für die EULe, die Erweiterte UniLeitung, wählst du genau die Studentin oder den Studenten, der deiner Meinung nach die Studierenden dort vertreten soll. Jedoch gilt auch hier, der Wahlvorschlag mit den meisten Gesamtstimmen gewinnt, erst danach die Person!
Für den Fakultätsrat deiner Fakultät gibt es ebenso Wahlvorschläge. Du kannst einfach einen Wahlvorschlag ankreuzen, dann bekommen die ersten beiden Studierenden jeweils eine Stimme. Oder du kannst selbst gewichten, indem du innerhalb eines Wahlvorschlags (ganz wichtig!) die beiden Stimmen, die dir zur Verfügung stehen, selbst verteilst.
Für den Konvent wählst du ebenfalls einen Wahlvorschlag aus. Innerhalb dieses Wahlvorschlags kannst du insgesamt mit 14 Stimmen die Reihung beeinflussen. Dazu kannst du maximal 3 Stimmen pro Person häufeln.
Nach wie vor gilt: Für die Sitzanteile entscheidend ist die Zahl der für einen Wahlvorschlag abgegebenen gültigen Stimmzettel.
Uniwahlen Augsburg 22./23. Juni 2010 auf einer größeren Karte anzeigen
Um eure Stimme abgeben zu können, müsst ihr in das entsprechende Wahllokal eurer Fakultät gehen. Für detailliertere Raumangaben einfach auf die entsprechende Markierung klicken.
Inhaltlich verantwortlich:
Norbert Restel, Studentischer Vertreter in der Erw. Unileitung, Universitätsstraße 2, 86159 Augsburg
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